Cyber Security

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Schatten-KI zwingt CISOs zum Handeln

Schatten-KI ist die neue Schatten-IT – nur gefährlicher. Mitarbeitende nutzen private Chatbots, ohne dass IT-Teams wissen, welche Daten abfließen. Anders als Schatten-IT betrifft Schatten-KI unerlaubte kognitive Prozesse: Prompts werden zum Exfiltrationskanal, KI-Agenten mit Tool-Zugriff zu Angriffspfaden. Verbote scheitern, weil Mitarbeitende sie umgehen. Pantelis Astenburg (Versa Networks) zeigt, wie CISOs in 30 Tagen Transparenz und Kontrolle über KI-Nutzung gewinnen.

Pantelis Astenburg

Vice President Global Sales DACH bei Versa

Zero Trust hat ein KI-Agenten-Problem – kaum jemand sieht es

Jahrelang war Zero Trust die Antwort auf blindes Vertrauen in Nutzer. Das Prinzip funktioniert, wo Menschen agieren. Doch KI-Agenten spielen nach anderen Regeln. Sie authentifizieren sich einmal, handeln autonom und hinterlassen trotzdem gültige Sessions. Was das für bestehende Sicherheitsarchitekturen bedeutet, ist gravierender als die meisten CISOs heute einschätzen.

Steve Riley

VP & Field CTO bei Netskope bei Netskope

KI als Wegbereiter moderner Unternehmenssicherheit

Automatisierung statt Alarmmüdigkeit – KI als Wegbereiter moderner Unternehmenssicherheit       119 neue Schwachstellen an jedem einzelnen Tag. Diese Zahl nennt das Bundesamt für

Patrick Muench

CSO und Mitgründer bei Mondoo

Digitale Souveränität: Vom Konzept zur operativen Realität

Digitale Souveränität entwickelt sich von einem abstrakten Ziel zu einer neuen operativen Realität. Das Risiko von Sanktionen, rechtlichen Divergenzen und Cyber-Disruptionen wird auf Vorstandsebene diskutiert. Vorschub leisten dabei gestiegene Resilienzbestrebungen und wachsende Cyber-Risiken.

Caspar Klynge

VP und Head of Government Affairs & Public Policy EMEA bei Zscaler

Digitale Identitäten und Zero Trust für KI-Agenten

Entwickler erstellen in hohem Tempo neue KI-Agenten, um sämtliche Bereiche – vom Kunden-Support bis hin zur Infrastrukturverwaltung – zu automatisieren. Diese KI-Agenten sind äußerst robust und vielseitig: sie können E-Mails lesen, Produktionsdatenbanken abfragen und sogar Server bereitstellen. Während sich die Fähigkeiten dieser KI-Systeme somit stetig weiterentwickelt haben, ist die Art und Weise, wie man sie absichert, jedoch auf der Stelle getreten.

Arkadius Krowczynski

Principal Product Acceleration Specialist bei Okta Inc.

Staatliche Cyberkriminelle: Wahrheit statt Heldenverehrung

Staatliche Cyberkriminelle: Wahrheit statt Heldenverehrung       Die Verherrlichung von Cyberkriminellen ist ein wachsendes Problem, das angegangen werden muss. Wenn die Medien über den

Melissa Bischoping

Senior Director Security Research & Vulnerability Intelligence bei Tanium

In fünf Schritten zu einem Ethikkodex für Cybersicherheit

Der richtige Umgang mit der Cybersicherheit wird immer wichtiger. Ein Ethikkodex für Cybersicherheit schafft klare Leitlinien für verantwortungsvolle Entscheidungen in komplexen und kritischen Situationen. In fünf Schritten lässt sich ein solcher Kodex entwickeln: interdisziplinäres Team aufstellen, bestehende Kodizes als Orientierung nutzen, praxisnahes Feedback einholen, den Kodex im Unternehmen verankern und regelmäßig aktualisieren. So wird das Vertrauen gestärkt, Orientierung gegeben und ethisches Handeln unterstützt.

Scott Beale

CEO bei ISC2

Wie automatisierte und vernetzte Prozesse echte Cyber-Resilienz schaffen

Wenige Millisekunden können über den Erfolg eines Cyber-Angriffs entscheiden. Doch für die Reaktion brauchen Finanzdienstleister oft Tage. Eine Asymmetrie, die zum existenziellen Risiko werden kann. Der Grund: Verschiedene Cyber-Security-Systeme arbeiten in den Unternehmen isoliert und nicht automatisiert miteinander. Die Vernetzung dieser Systeme ist heute allerdings eine entscheidende Voraussetzung für Resilienz, wie es der Digital Operational Resilience Act (DORA) von Unternehmen fordert. Nur wer die Fragmentierung überwindet und Prozesse mithilfe von KI auf Basis einer klaren Governance und nach Cyber-Bedrohungen automatisiert, gewinnt die nötige Transparenz und kann Bedrohungen in Echtzeit parieren, weiß Christian Nern, Partner bei KPMG.

Christian Nern

Partner und Head of Cyber Security und Tech Regulation Solution bei KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zero Trust für SAP – keine Mission Impossible mehr

Unter den Prinzipien der Cybersicherheit hat sich „Zero Trust“ als überaus erfolgreich für den wirksamen Schutz von IT-Umgebungen und -Anwendungen erwiesen, ob lokal oder in der Cloud betrieben. Das Besondere: Zero Trust geht davon aus, dass sich Kriminelle möglicherweise bereits innerhalb der Umgebung befinden. Das Security-Prinzip verwandelt die traditionelle statische, perimeterbasierte Cybersicherheit in einen dynamischen Ansatz, der eine kontinuierliche Autorisierungsüberprüfung erfordert. In komplexen Landschaften wie SAP ist dies allerdings zum einen schwer zu implementieren und durchzusetzen, außerdem beeinträchtigt es die Benutzererfahrung erheblich. Gerade auf diese kommt es jedoch an, wenn Sicherheitskonzepte wirksam und erfolgreich sein sollen.

Holger Huegel

CTO bei SecurityBridge

Cyber-Souveränität: Das neue Geschäftsmodell für digitale Vertrauenswürdigkeit

Dieser Artikel zeigt, dass sich Cyber-Souveränität von einem reinen Compliance-Thema zu einem zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie entwickelt hat. Angesichts zunehmend verteilter Daten in Cloud-Umgebungen reichen traditionelle Annahmen zur Kontrolle, Sicherheit und Zuständigkeit nicht mehr aus. Der Autor beschreibt eine "llusion der Kontrolle“, bei der Organisationen auf abstrahierte Cloud-Dienste vertrauen, ohne ihre tatsächliche Fähigkeit zur Steuerung, Wiederherstellung und Validierung von Daten unter realen Bedingungen zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund wird Resilienz neu definiert, und das weniger durch Prävention als durch Wiederherstellbarkeit und tatsächlich nachweisbare Kontrolle. Echte Souveränität geht dabei über den Speicherort von Daten hinaus und umfasst rechtliche Autorität, operative Governance sowie technische Durchsetzung, eine Entwicklung, die durch den Einsatz von KI zusätzlich an Dringlichkeit gewinnt. Abschließend plädiert der Artikel für souveräne und hybride Architekturen, in denen Vertrauen von Beginn an integriert ist, und positioniert Cybersouveränität als entscheidenden Faktor für Resilienz, Verantwortlichkeit und schlussendlich die Wettbewerbsfähigkeit im dynamischen digitalen Zeitalter.

Paul Speciale

Chief Marketing Officer bei Scality

KI kennt kein Organigramm – das Rollenmodell hat ausgedient

Rollenbasierte Zugriffskontrolle stammt aus einer langsameren Arbeitswelt – feste Teams, klare Stellenprofile, vorhersehbare Workflows. Mit dem Aufstieg autonomer KI-Agenten wird dieses Modell nicht nur unzeitgemäß, es wird zum Sicherheitsrisiko. Wer Zugriffe weiterhin nach Job-Beschreibungen vergibt, verliert die Kontrolle über die Systeme, die er einsetzt.

James Robinson

CISO bei Netskope bei Netskope

NIS-2 ist Realität – was mittelständische Unternehmen jetzt konkret tun müssen

Das NIS-2-Umsetzungsgesetz ist in Kraft – und die erste Registrierungsfrist beim BSI bereits verstrichen. Dennoch haben tausende betroffene Unternehmen noch nicht gehandelt. Für viele Mittelständler stellt sich jetzt die drängende Frage: Bin ich überhaupt betroffen und welche Pflichten kommen auf mich zu? In diesem Beitrag klärt Alexander Ingelheim die wichtigsten Kriterien zur Einstufung und zeigt auf, welche konkreten Sicherheitsmaßnahmen für die Geschäftsleitung jetzt unerlässlich sind.

Alexander Ingelheim

CEO und Mitgründer von Proliance bei Proliance

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