Beiträge
Alle Beiträge
Neu
Beliebt
Blogposts
Fachbeiträge
Interviews
Kolumnen

Was die Hirnforschung zu KI wirklich sagt
In der öffentlichen Debatte über künstliche Intelligenz hat sich eine feste Erzählung etabliert. Sprachmodelle schwächten das Gehirn, es verkümmere, schrumpfe, atrophiere unter ihrem Einfluss. Nahezu jede Variante dieser Erzählung beruft sich auf dieselbe Studie und auf dieselbe Zahl. Der vorliegende Beitrag prüft beide an der Primärquelle.
Dr. Cam-Duc Au
Freiberuflicher Dozent bei FOM Hochschule für Okonomie & Management gGmbH

Cybervorfälle können das Vertrauen in CISOs stärken
Ein Cybervorfall muss nicht zwangsläufig zu einem Vertrauensverlust in den CISO (Chief Information Security Officer) führen. Im Gegenteil: Laut aktueller ISC2-Untersuchungen nehmen 76 Prozent der Befragten Cybersicherheitsverantwortliche, die bereits einen größeren Vorfall bewältigt haben, als glaubwürdiger wahr. Entscheidend ist, wie souverän ein CISO durch eine Krise führt, Risiken kommuniziert und die Auswirkungen auf das Geschäft begrenzt.
Casey Marks
Chief Operating Officer bei ISC2

KI spart Zeit – aber was machen Unternehmen damit?
Künstliche Intelligenz kann Prozesse beschleunigen und wertvolle Kapazitäten freisetzen. Doch Zeitersparnis allein schafft keinen Wettbewerbsvorteil. Entscheidend ist, wie Unternehmen die gewonnenen Ressourcen einsetzen. Statt lediglich mehr Aufgaben in kürzerer Zeit zu erledigen, sollten sie Freiräume gezielt für Innovation, strategische Projekte und Kundennutzen nutzen. Führungskräfte sind dabei gefordert, klare Prioritäten zu setzen und Effizienzgewinne konsequent mit Geschäftszielen zu verknüpfen.
Simon Hayward
General Manager und VP Sales International bei Freshworks

Wenn KI-Recruiting auf KI-blinde Flecken trifft
Unternehmen setzen beim Recruiting zunehmend auf künstliche Intelligenz, um jüngere Zielgruppen zu erreichen. Die Bandbreite reicht dabei von automatisiert generiertem Employer Content bis zu KI-gestützten Matching-Tools. Ausgerechnet die Generation Z, die damit angesprochen werden soll, hat laut Studienergebnisse mehr Schwierigkeiten als ältere Jahrgänge, KI-generierte Inhalte zuverlässig einzuordnen. Das hat Folgen für Vertrauen und Glaubwürdigkeit im Bewerbungsprozess.
Susanne Ardisson
Gründerin & Geschäftsführerin bei Professionistas

Wie cyber-physische Systeme Rechenzentren gefährden
Cyber-physische Systeme (CPS) wie USV, Kühlinfrastruktur, Gebäudemanagement und IoT-Sensoren bilden das Rückgrat moderner Rechenzentren und stellen gleichzeitig ein unterschätztes Sicherheitsrisiko dar: Viele Komponenten kommunizieren über unsichere Protokolle, weisen veraltete Firmware oder bekannte Schwachstellen auf. Hardware-Redundanz allein schützt nicht. Für eine operative Resilienz müssen vielmehr vier Handlungsfelder in den Blick genommen werden: Exposure Management, Zero-Trust-Segmentierung, Härtung der Gebäudemanagementsysteme sowie Bedrohungserkennung.
Thorsten Eckert
Regional Vice President Sales Central bei Claroty

Ransomware bleibt die Geißel der IT-Welt
Ransomware und ihr gesamtes Ökosystem haben eine beein-druckende, zugleich aber auch beängstigende Evolution hinter sich: von punktuellen gezielten Angriffen einzelner Akteure zu einem professionellen Business- und Service-Modell. Umso wichtiger ist, dass Unternehmen die Hintergründe verstehen und ihre Verteidigungsstrategien anpassen.
Theus Hossmann
CTO bei Ontinue AG

Was Banken und Versicherer über KI-Compliance wissen müssen
EU AI Act: Was Banken und Versicherer über KI-Compliance wissen müssen Künstliche Intelligenz ist bereits fester Bestandteil zentraler Prozesse bei Banken und
Erena Langley
Director, Regulatory Solutions bei NAVEX

Europas Verteidigungsindustrie im Umbruch: Skalierung im Product Lifecycle
Die Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Mitglieder sind zuletzt so stark gestiegen wie seit den 1950er Jahren nicht mehr. Doch zusätzliche Budgets allein bringen keine Systeme schneller ins Feld. Die entscheidende Frage lautet: Wie kann Europas Verteidigungsindustrie Innovation schnell genug in robuste, skalierbare und souverän kontrollierbare Produktion übersetzen? Gefragt sind auch zentrale Elemente von Industry 4.0 : integrierte Entwicklungs- und Produktionsprozesse, Automatisierung und datengetriebene Ansätze entlang des Product Lifecycle.
Evelyn Rafferty
Senior Director Aerospace and Defence – Europe bei Plexus Corp.

KI-Kompetenz transformiert Führung in Deutschland
KI-Kompetenz transformiert Führung in Deutschland In allen Branchen überdenken Führungskräfte derzeit, wie Geschäftsabläufe in einer KI-gesteuerten Welt aussehen werden. KI wird zunehmend in
Dael Williamson
EMEA CTO bei Databricks

Anpassung statt Apokalypse
Michael Lippert vom MarTech POSITIVE (ehemals Sarbacane) ist sich sicher, dass die viel zitierte „SaaS-Apokalypse" durch KI unwahrscheinlich ist, denn Unternehmen bezahlen nie nur für Code, sondern für zuverlässige, sichere und regulatorisch konforme Lösungen und jahrelange Erfahrung. Statt einer Verdrängung erleben wir seiner Ansicht nach zunehmend eine Verschiebung der Wertschöpfung: Kunden erwarten künftig Software, die aktiv Aufgaben übernimmt und Prozesse automatisiert, statt nur Daten zu verwalten. Gefährdet sind vor allem spezialisierte Einzellösungen, während tief in Geschäftsprozesse integrierte Plattformen widerstandsfähig bleiben. Zugleich senkt KI die Hürden für Prototypen und Wettbewerb erheblich – wovon aber nicht automatisch die etablierten Anbieter profitieren. Das wahrscheinlichste Szenario ist aber keine Revolution, sondern eine Phase der Evolution.
Michael Lippert
Business Development / Marketing bei POSITIVE GROUP

Für Routinearbeiten gibt es jetzt die KI
Industrieunternehmen besitzen mit dem Zugriff auf agentenbasierte KI völlig neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten und Mitarbeitende gezielt zu entlasten. Digitale Mitarbeitende übernehmen dabei zunehmend zeitaufwendige Standardaufgaben und schaffen Freiräume für Tätigkeiten mit höherem Mehrwert. Die Grundlage dafür ist vor allem eine ganz besondere Fähigkeit dieser neuen KI-Generation.
Soeren Michl
Der Autor Sören Michl ist Vice President AI Adoption bei IFS (Quelle: IFS). bei IFS

SSRF, TOCTOU und DNS-Rebinding
Server-Side Request Forgery (SSRF) ist eine hartnäckige Schwachstelle in Webanwendungen. Der Artikel zeigt anhand eines realen Fallbeispiels, wie eine durchdachte Schutzfunktion durch eine Time-of-Check-to-Time-of-Use-Lücke (TOCTOU) in Kombination mit DNS-Rebinding ausgehebelt wurde. Die Lösung ist simpel: einmal auflösen, prüfen, die geprüfte IP für die Verbindung festhalten (DNS-Pinning). Die eigentliche Pointe: Diese Fehlerklasse lässt sich weder durch KI-gestützte SAST- noch DAST-Tools automatisch erkennen. Es braucht menschliche Kreativität, systemisches Denken und die Perspektive des Angreifers – denn Sicherheit entscheidet sich oft in den Details, die kein Tool sieht.
Ediz Turcan
Head of Security Services bei Schönbrunn TASC GmbH
Mehr laden →

