Digitalisierung beflügelt die Logistik

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Die digitale Transformation wälzt zahlreiche Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft um. Wer nicht früh die Chancen erkannt hat, geht das Risiko ein, am Markt abgehängt zu werden. Die Logistik als wichtige Querschnittsfunktion für Wirtschaft und Gesellschaft hat früh auf Digitalisierung gesetzt. Entsprechend innovativ, effizient und nachhaltig sind die Prozesse. Dies sei allerdings zu wenig bekannt, sagt die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ – und zeigt, wie digitalisiert die Logistik heute schon ist.

Wer sich fragt, wie digitalisiert die Logistik ist, braucht sich nur an seine letzte Online-Bestellung zu erinnern. Eine kleine Anzeige im Onlineshop weist daraufhin, dass nur noch vier Paar der Schuhe auf Lager vorhanden sind. Also klicken die Interessenten schnell auf den „Jetzt kaufen“-Button und werden in Sekunden zur Zahlungsabwicklung weitergeleitet. Nach erfolgter Adresseingabe ist die Bestellung bereits abgeschlossen. Im Mail-Postfach findet sich direkt die Bestellbestätigung, die über das voraussichtliche Zustelldatum informiert. Viele KEP-Dienstleister (Kurier-, Paket- und Express-) bieten darüber hinaus die Möglichkeit, über einen Tracking-Link die Zustellung live nachzuverfolgen. So weiß man genau, wo sich die erwartete Lieferung gerade befindet. Sogar noch vor der Auslieferung kann man die Zustelladresse ändern, sollte man das Paket nicht selbst zuhause in Empfang nehmen können. Dank transparenter Echtzeitdatenübermittlung können diese Änderungen bei der Routenplanung der letzten Meile flexibel berücksichtigt werden.

Und wenige Tage später, oft sogar schon am nächsten Tag, steht der Paketbote vor der Tür und überreicht den Karton. Ein Scan des Barcodes reicht, um im System anschließend die Zustellbestätigung auszulösen.

Ein sehr kundenorientierter und komplett digitalisierter Prozess! Jeder einzelne dieser Schritte ist den ausgeklügelten Prozessen von Logistikdienstleistern zu verdanken, die sich beispielsweise um unsere Onlinebestellungen, die Versorgung der Supermärkte oder die Werksanlieferung von Produktionsstätten kümmern. Diese Lieferketten umspannen heutzutage oft viele Länder auf unterschiedlichen Kontinenten, hunderte von Beteiligten, die in unterschiedlichen Sprachen und Währungen Informationen austauschen. Hier hilft die Digitalisierung, indem alle Daten und Prozessschritte transparent gesammelt und in Echtzeit eingesehen werden können. Diese Menge an Artikeln, Paketen und Prozessen wäre ohne leistungsstarke IT-Lösungen nicht zu bewältigen.

Die Menge an komplexen Aufgaben und Themengebieten, die zum täglichen Geschäft der Logistik gehören, ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Hier setzt die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ mit ihrer Imagearbeit an und informiert auf vielfältigen Kanälen über Berufe, Herausforderungen, Innovationen und nicht zuletzt die Menschen in der Logistik. Denn entgegen manchen Klischees ist die Logistik innovativ und gehört beim Thema Digitalisierung zu den „early adopters“.

Die Nummer drei der Wirtschaftskraft in Deutschland

Frauke Heistermann, Sprecherin der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ verdeutlicht: „Die Logistik ist das Herz-Kreislaufsystem, das die Wirtschaft am Laufen erhält, indem sie essenzielle Versorgungsfunktionen für Produktion, Handel und Gesellschaft übernimmt.“

Mit mehr als drei Millionen Beschäftigten ist sie nach Automotive und Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland und erzielte 2020 einen Jahresumsatz von etwa 272 Milliarden Euro. Die Aufgaben, die die Logistikerinnen und Logistiker dabei bewältigen, reichen von der Planung und IT-seitigen Programmierung von Prozessen in der Logistikimmobilie über die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen bei Lagerung und Transport von Gefahrstoffen oder empfindlichen Medikamenten bis hin zur Transportplanung über unterschiedliche Verkehrswege zu Lande, zu Wasser und zu Luft. Die zu transportierenden Güter müssen dabei nicht nur in der richtigen Menge und Qualität bereitgestellt werden. Insbesondere für industrielle Produktionsprozesse ist es essenziell, dass die benötigten Teile und Baugruppen zum richtigen Zeitpunkt in den Produktionsprozess eingespeist werden können, um unnötige Lagerbestandshaltung zu vermeiden.

Da Logistik über alle Branchen hinweg wichtige Aufgaben übernimmt, ist die Vielfalt an Jobs und Aufgabengebieten kaum zu übertreffen. Das spiegelt sich unter anderem in der hohen Zahl von rund 200 Ausbildungsberufen im Bereich der Logistik wider. Logistik ist nicht gleich Logistik. Für Modelabels übernehmen Logistikdienstleister Value-Added-Services wie Näh- und Bügelarbeiten, bei der Lebensmittellogistik kommt es auf die intakte Lagerung und Lieferung von Frischeprodukten an, im Bereich der Konsumgüterlogistik ist die Logistik dafür zuständig, markengetreue Aufsteller für den Point of Sale aufzubauen. Für Handelsunternehmen spielt die reibungslose Abwicklung von Onlinekäufen inklusive der logistischen Prozesse im Hintergrund eine essenzielle Rolle für die Kundenzufriedenheit. Jedes nur erdenkliche Produkt, von der Impfdosis bis zum tonnenschweren Aggregat hat eigene Anforderungen, denen die Logistik durch maßgeschneiderte Lösungen gerecht wird.

Die Digitalisierung spielt eine essenzielle Rolle bei der Bewältigung dieser vielfältigen Aufgaben, die aufgrund der steigenden Komplexität der Produkte als auch der globalen Lieferketten immer anspruchsvoller werden. Erfolgreich kann dann nur sein, wer rechtzeitig neue Ansätze erkennt und entwickelt, wie Prozesse digital flexibler gestaltet und gesteuert werden können. „Die Logistik ist heute bei dem Thema weit vorn, und das nicht erst seit kurzem. Das spiegelt sich unter anderem in den zahlreichen Neugründungen von Logistikstartups wider,“ betont die Sprecherin der „Wirtschaftsmacher“ Frauke Heistermann.

Anfänge in den 70ern: Excel statt Papier

Das Ersetzen von manuellen Prozessen durch digitale Tools in der Logistik ist schon seit rund 50 Jahren zu beobachten. Zu dieser Zeit wurden optimale Routen für Lkws in der Spedition bereits von Computern berechnet, um eine möglichst effiziente Streckenplanung zu erstellen. Barcode-Scanner, dank derer Sendungsdaten schneller erfasst werden können, werden bereits seit den 80ern eingesetzt. Heutzutage sind die Transportketten umfangreich digital, vernetzt und transparent. Plattformen regeln die Abläufe zwischen Auftraggebern und Speditionen – von der digitalen Frachtausschreibung bis zur Auftragsübermittlung und anschließenden Abrechnung. Über mobile Apps werden Routen optimiert, Fahrzeuge und Fahrerinnen gelenkt, Ankunftszeiten errechnet und Verspätungen kommuniziert. Verpackungen oder Container verfügen teilweise über intelligente Chips, die den Zustand oder den Füllgrad einer Verpackung automatisch messen und sich proaktiv bei ungewöhnlichen Daten melden. Damit gehört die Logistik zu den Vorreitern, wenn es um die Implementierung digitaler Tools geht. Anders wären die gestiegenen Kundenanforderungen und die globalen Entwicklungen des Outsourcings und der weiten Verzweigung der Wertschöpfungsketten nicht mehr effizient zu managen. Es wundert also nicht, dass das ständige Hinterfragen etablierter Prozesse und die Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen und Neuerungen fest in der DNA der Logistik verwurzelt sind.

Schlüsselfaktor für Digitalisierungserfolg: Kooperation mit Wissenschaft und Forschung

Welche Ansätze verfolgen Logistikunternehmen, Industrie und Handel, um beim Thema Digitalisierung stets up to date zu sein?

„Ein wichtiger Aspekt ist, stets ein offenes Ohr für die neuesten Trends und innovativen Projekte zu haben, indem beispielsweise mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen kooperiert wird,“ erklärt Frauke Heistermann. Ein Beispiel hierfür ist das Forschungsprojekt „KITE“ der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) des Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS), das sich mit der Optimierung der Transportlogistik beschäftigt. Das Ziel von „KITE“ ist es, dank Prognoseverfahren Leerfahrten zu reduzieren und dadurch vermeidbare CO2-Emissionen zu verringern. Verschiedene Faktoren wie Kunde, Niederlassung und Zeitschiene fließen in die Prognose mit ein, sodass in der Tourenplanung von Transporten gezielt Sendungsvolumen konsolidiert werden können. Über die tägliche Tourenplanung hinaus kann dank der Datenbasis auch ein Verfahren entwickelt werden, das Aufschluss über Optimierungspotenziale im Netzwerk liefert. So erkennt das Logistikunternehmen, ob es in einer bestimmten Region sinnvoll wäre, Kunden zu akquirieren oder einen neuen Konsolidierungspunkt für Waren aufzubauen.

Nicht nur Prozessoptimierung fördert die Effizienz in der Logistik, auch der Einsatz neuer Technologien wie Roboter oder Drohnen hilft dabei, Zeit zu sparen. Zusätzlich gewinnt man durch die digitale Steuerung zusätzliche Daten, die strategischen Analysen dienen können.

Der Ulmer Logistikdienstleister Seifert Logistics setzt etwa für die Inventur Drohnen ein, die dank intelligenter Bildverarbeitung das Team bei der üblicherweise zeitraubenden und fehleranfälligen Arbeit unterstützen.

Die Offenheit für Innovationen und die Bereitschaft, sich neue Impulse und Ideen auch von außen zu holen, gehört zur Unternehmensstrategie der Seifert Logistics Group. Davon zeugt auch die Zusammenarbeit mit dem Münchner Robotik-Start-Up Magazino, das einen wahrnehmungsgesteuerten Kommissionierroboter entwickelt hat. Der Roboter kann selbständig Kleinladungsträger (KLT) sortieren, transportieren und Regale bestücken und trägt damit zur effizienten Andienung der Förderbänder bei. Durch zusätzliche Machine Learning-Features kann er seine Arbeit ständig verbessern und arbeitet dabei Seite an Seite mit seinen menschlichen Kolleginnen und Kollegen, ohne diese zu stören. Robotik ist nur eins der Felder, in denen Start-Ups entstehen und aktiv sind, die Abläufe erleichtern und die Effizienz der Prozesse steigern.

Externe Innovationen aufnehmen und intern fördern

Viele Unternehmen warten nicht darauf, dass der Markt passende Produkte und Services entstehen lässt, sondern werden selbst aktiv. Denn auch innerhalb der eigenen Unternehmensgrenzen können Freiräume geschaffen werde, um neue Lösungen, Produkte und Geschäftsmodelle für zukünftigen Herausforderungen zu entwickeln. Ein Beispiel hierfür ist Zukonft, ein Startup der Zufall logistics group. Entstanden ist es im zufall.lab, einem eigens eingerichteten Zukunftslabor des Logistikunternehmens. Als erstes Projekt hat Zukonft die Plattform TrustedTrucks entwickelt, die Speditionen und Verlader vernetzt und es diesen dank Blockchain-Technologie erlaubt, unkompliziert und sicher einen Kontakt aufzubauen, erforderliche Qualifikationen rechtskonform und digital zur Verfügung zu stellen und dadurch eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

Die Fragestellung, wie Maschinen Verhandlungen rechtssicher und unabhängig führen können, beschäftigt auch das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML). Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST), dem Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes sowie dem Horst Görtz-Institut für IT-Sicherheit treibt es das Projekt „Industrie 4.0 Rechts-Testbed“ voran. Die Ingenieurinnen und Ingenieure simulieren dabei, wie Maschinen untereinander Verhandlungen führen und Verträge abschließen können. Dank umfassender rechtlicher Prüfung vorab könnten so Musterklauseln und -Verträge aufgesetzt werden, die besonders kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, rechtliche Risiken bei Verhandlungen zu verringern sowie IT- und Datenschutzrechtbedenken abzuwägen.

Die „Wirtschaftsmacher“-Sprecherin Heistermann verdeutlicht: „Diese Beispiele zeigen, dass Digitalisierung auch an Stellen ansetzt, die möglicherweise nicht von vornerein auf der Hand liegen,“ und erläutert: „Wer seine Prozesse dahingehend prüft, ob Effizienzgewinne realisiert werden können, sollte sich daher auch alle vor- und nachgelagerten Schritte vornehmen.“ Wenn Prozesse physisch erst einmal aufgesetzt sind, kann es schwerfallen, sie rückwirkend zu ändern. Ähnlich dem Service von Möbelhäusern, bei denen Kunden am Rechner verschiedene Möbel-Konstellationen ausprobieren zu können und zu sehen, wie sie sich im Raum einfügen, bedient sich der Intralogistik-Experte viastore der Virtual Reality-Technologie. Dadurch kann er komplexe Lagerkonzepte vorab sehr realitätsnah visualisieren und sogar einzelne Prozesse wie Picking oder Kommissionierung simulieren. Das hilft sowohl dem Logistikdienstleister dabei, die Prozesse zu simulieren und verschafft dem Kunden einen Einblick in die Planungen. Zusätzlich stellen die Visualisierungen einen großen Benefit für Beschäftigte dar, die geschult werden sollen und sich so einen plastischeren Eindruck von den Aufgaben verschaffen können.

Logistik wird dank digitaler Steuerung und Tools nachhaltiger

Die Devise dabei lautet nicht nur: Zeit sparen, denn Zeit ist Geld. Das Image der ‚Kistenschubser‘ in den Lagerhallen, das nach wie vor in einigen Köpfen vorzuherrschen scheint, wird den Anstrengungen der Logistik nicht gerecht. Als Wirtschaftsbereich, der sowohl sehr verkehrs- als auch flächenintensiv agiert, kommt der Logistik beim Thema Klimaschutz eine große Rolle und Verantwortung zu. Und diese Verantwortung nimmt der Wirtschaftsbereich Logistik sehr ernst und strebt eine aktive Vorbildfunktion an. Wie genau hilft also die Digitalisierung den Logistikerinnen und Logistikern, Treibhausgasemissionen zu verringern? Ein Aspekt ist das kontinuierliche Streben nach größtmöglicher Effizienz unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit. Verkehrsträger tragen den überwiegenden Teil zu Emissionen von Kohlenstoffdioxid bei (das stimmt nicht: Energiebranche ist hier auf Platz 1, dies anders formulieren, daher gilt es, die Auslastung der Fahrzeuge und die Routenplanung möglichst effizient zu gestalten. Dafür setzen Logistikunternehmen Telematiksysteme und softwaregesteuerte Tourenplanung ein.

Im Zusammenhang mit den Nachhaltigkeitszielen wird zudem die Bedeutung von Machine Learning und datenbasierter Prognosen sichtbar. Durch eine umfassende Berechnung von Alternativrouten, in Kombination mit Wetterdaten und globalen Einflussfaktoren, sind Logistikerinnen und Logistiker in der Lage, eine möglichst klimaschonende Transportkette zu wählen. Im Fall von unerwarteten Störungen kann kurzfristig umgeplant werden, ohne unnötig Ressourcen aufbrauchen zu müssen. Gleichzeitig entwickeln sich die Antriebstechnologien beispielweise von Lkws ständig weiter, zahlreiche Unternehmen wie der baden-württembergische Kontraktlogistikdienstleister pfenning logistics prüfen bereits Lkw mit Elektro- und Flüssiggasantrieb in der eigenen Transportflotte. Darüber hinaus können Fahrerinnen und Fahrer durch Fortbildungen und Schulungen lernen, wie sie durch vorausschauendes Fahren CO2-Emissionen verringern können.

Auch die Konzeption von Logistikimmobilien birgt große Potenziale zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. Das beginnt bei der Standortwahl, wo auf eine möglichst flexible und infrastukturell starke Verkehrsanbindung geachtet wird, sodass bei Zu- und Auslieferung keine unnötig langen Wege getätigt werden müssen. Gleichzeitig kann durch die Revitalisierung von Brownfields, also Gewerbebrachen, die Versiegelung von Grünflächen eingedämmt werden, was sich zusätzlich positiv aufs Klima auswirkt. Im Bau achten Projektentwickler vermehrt darauf, möglichst emissionsarme Materialien zu verwenden und – wenn möglich – Bauteile wiederzuverwerten. Digitale Planungstools können dabei helfen, mit einer simulierten Modulbauweise verschiedene Immobilienkonzepte zu prüfen und das für die individuellen Standortfaktoren geeignetste Konzept auszuwählen. Und letztendlich sind die Logistikdienstleister gefragt, wenn es darum geht, über den gesamten Lebenszyklus der Logistikimmobilie die Prozesse effizient zu gestalten, Tools und digitale Steuerungssysteme zu implementieren und die operativen Teams zu befähigen, ihren Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beizutragen.

Austausch und Wissenstransfer fördern

„Was wir in den letzten Jahren beobachten, ist ein zunehmender unternehmensübergreifender Austausch: Die Vernetzung zwischen Logistikunternehmen, Handel, Industrie und anderen Dienstleistern hat stark zugenommen, mit dem Ziel gemeinsam reibungslose, vernetzte und hoch-effiziente Prozesse aufzusetzen,“ erzählt Frauke Heistermann. Es entstehen Foren und Initiativen, die den Austausch von Know-How zwischen den Unternehmen fördern und dadurch auch die Möglichkeit bieten, Kooperationen einzugehen und gemeinsam die Logistik digitaler und leistungsfähiger zu machen. Wie eine Studie des Center for Sustainable Logistics and Supply Chains der Kühne University belegt, ist Kooperation innerhalb des Wirtschaftsbereichs ein Schlüsselfaktor, wie die Logistik effizienter und nachhaltiger werden kann. Die Logistik der Zukunft ist vernetzt, nicht nur in ihren Dienstleistungen und Prozessen, sondern auch innerhalb der Branche, und weiß das Potenzial des Austauschs von Know-How auszuschöpfen.

Die Logistik hat früh die Chancen der Digitalisierung genutzt und trägt selbst aktiv zu deren Weiterentwicklung bei. Dadurch verbessern die Unternehmen nicht nur das Angebot für ihre Kunden sowie die Arbeitsumgebung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie garantieren zusätzlich, dass sie ihre Versorgungsfunktion für Wirtschaft und Gesellschaft zuverlässig erfüllen und darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Die große Herausforderung dabei, der auch wir uns als „Wirtschaftsmacher“ verschrieben haben: Ein Bewusstsein und mehr Wertschätzung für die Leistungen des Wirtschaftsbereichs zu schaffen,“ resümiert Frauke Heistermann. Es entstehen auch in der Logistik ständig neue Berufsfelder, die von operativen Tätigkeiten im Lager über das Programmieren bis zu gehobenen Managementtätigkeiten reichen. Um diese Vielfalt an Themen und Berufen gerade in jungen Zielgruppen bekannter zu machen, bespielen „Die Wirtschaftsmacher“ zahlreiche Kanäle mit abwechslungsreichem Content. So tragen die Initiative und ihre Mitmacher-Unternehmen aktiv dazu bei, dass sich das Image der Logistik wandelt und einer breiteren Öffentlichkeit bewusstwird, wie digitalisiert die Logistik heute schon ist.

Über den Autor / die Autorin:


Linnea Bronner studierte Kommunikations- und Kulturmanagement an der Zeppelin Universität (Friedrichshafen) und hat vielfältige Erfahrungen auch im Bereich der Film- und Medienlandschaft gesammelt. Bei teamtosse ist sie verantwortlich fürs Texten, Konzeptionieren und entwickelt kreative Formatideen