Arbeitsplatz der Zukunft mit Workspaces

bei

 / 9. April. 2018

Der Arbeitsplatz der Zukunft: digital, flexibel, mobil

Durch die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung ändert sich die Arbeitswelt im rasanten Tempo. Der klassische feste Platz am Büroschreibtisch verliert zunehmend an Relevanz. Stattdessen erwarten insbesondere die Digital Natives einen digitalen und mobilen Arbeitsplatz, den sie überall mithinnehmen können. Das bestätigen die Ergebnisse der Studie „Arbeitsplatz der Zukunft“, die gemeinsam von IDG Research und ASG Technologies durchgeführt wurde. Viele Arbeitgeber können diese Anforderungen allerdings noch nicht oder zumindest nur teilweise erfüllen. Doch was können Unternehmen tun, um einen Arbeitsplatz der Zukunft zu schaffen? Welche Vorteile hat er – außer der Attraktivität für Mitarbeiter?

Unternehmen haben Nachholbedarf

Oft legen Mitarbeiter jeden Tag weite Strecken zurück, um in ihr Büro zu gelangen. Dort angekommen, sitzen sie an ihrem festen Schreibtischplatz und arbeiten mit ausgedruckten Dokumenten. Mit der Digitalisierung entstehen hier ganz neue Möglichkeiten. Das wirkt sich auch auf die Ansprüche und Erwartungen der Mitarbeiter aus: 61 Prozent aller befragten Arbeitnehmer wünschen sich einen Arbeitsplatz der Zukunft. Konkret bedeutet das mobile und flexible Arbeit – ob von zu Hause aus oder unterwegs. Voraussetzung dafür ist: ein personalisierbarer Arbeitsplatz, mit dem orts- und geräteunabhängig auf alle relevanten Daten, Programme und Bereiche zugegriffen werden kann. Dass hier noch einiges zu tun ist, zeigen die Zahlen der Studie: 38 Prozent glauben nicht, dass ihr Arbeitsplatz etwas mit dem Arbeitsplatz der Zukunft zu tun hat. Für 41 Prozent entspricht er diesem zumindest teilweise.

Und die Datensicherheit?

Neben der Zufriedenheit der Mitarbeit spielt beim digitalen Arbeitsplatz der Zukunft noch ein weiteres Thema eine zentrale Rolle: Datensicherheit. Immerhin geht es um wichtige Unternehmensdaten und personenbezogene Daten der Mitarbeiter. Hinzu kommen die verschiedenen Compliance-Anforderungen. Angesichts der steigenden Datenmengen stellt das viele Unternehmen vor eine Herausforderung. Abhilfe schafft spezielle Software wie Workspaces von ASG Technologies. Mitarbeiter können damit die Anwendungen und Inhalte personalisieren und so zusammenstellen, wie sie es benötigen – und das geräteübergreifend. Durch den integrierten Self-Service wird die Software automatisch bereitgestellt – was zu echten Kostenersparnissen führt. Der Zugriff auf die Daten erfolgt verschlüsselt, kontextbezogen und Policy-gesteuert. Damit sorgt die Software für Datensicherheit und Compliance-Konformität.

Der Weg zum digitalen Arbeitsplatz

Das zeigt: Technische Lösungen, die einen Arbeitsplatz der Zukunft ermöglichen, sind bereits vorhanden. Was zur Umsetzung fehlt, sind kulturelle und organisatorische Veränderungen. Diese müssen innerhalb des Unternehmens stattfinden. Bislang haben aber drei Viertel der Angestellten nicht den Eindruck, dass sich ihr Unternehmen mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Auch die Belegschaft muss miteinbezogen werden. Denn hier ist ebenfalls noch Luft nach oben: Nur ein Drittel der befragten Unternehmen hat seine Angestellten zu dem Thema befragt und informiert sie über den Prozess. Weitere 30 Prozent sind hier schon einen Schritt weiter und haben über die Kommunikationsmaßnahmen hinaus den Bedarf analysiert.

Das Problem: Es gibt keine einfache Lösung von der Stange. Jeder Betrieb muss eine individuelle Umsetzung finden und vorantreiben. Wenn das Unternehmen die technischen Gegebenheiten bereits geschaffen hat, fällt das natürlich leichter. Bedarf besteht vor allem an umgebungsintelligenten IT-Systemen (31,4 Prozent), die einerseits eine Standardisierung ermöglichen, aber andererseits auch möglichst individuell angepasst werden können.

Michael Kelch ist seit 2014 Regional Vice President bei ASG Technologies. Sein Fachwissen beruht auf über 30 Jahren Erfahrung im IT-Bereich. In dieser Zeit war er unter anderem als Account Director bei VBrick und Avaya, als Client Managing Director bei Xerox und viele Jahre als Director of Strategic Outsourcing bei IBM Global Services tätig.

Vorheriger ArtikelDeutscher Computerspielpreis DCP – EURYDIKE AR bringt ungewöhnliche Erfahrungswelten
Nächster ArtikelWie künstliche Intelligenz unsere Lebensbedingungen beeinflusst