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Thomas Huth

Thomas Huth ist Gründer und Geschäftsführer von Capefoxx, einem rechtssicheren Anbieter für gebrauchte Softwarelösungen und Lizenzmanagement. Mit über 20 Jahren Erfahrung in dieser Branche verfügt er über eine umfassende Expertise. Huth hatte eine maßgebliche Rolle in wegweisenden Gerichtsverfahren gegen Unternehmen wie Adobe und Oracle, welches zu einem rechtsweisenden Urteil des EuGH führte und den Handel mit gebrauchten Lizenzen ermöglichte.

Alle Artikel von/mit Thomas Huth

Support-Ende: Was bedeutet das wirklich für Unternehmen?

Egal in welcher Branche Unternehmen tätig sind, eines haben sie in den meisten Fällen gemeinsam: Die Nutzung von Software. In einer Zeit, in der die Digitalisierung unabdingbar ist, müssen Firmen technologische Entwicklungen im Blick behalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei stoßen sie unweigerlich auf einen kritischen Punkt: Der Support-Lebenszyklus von Software ist begrenzt. Erst kürzlich sorgte die Ankündigung eines großen Softwareherstellers, den Support für eine weit verbreitete Version einzustellen, für Aufsehen. Viele Unternehmen fragen sich nun: Was bedeutet das für uns? Die gute Nachricht ist, dass das Support-Ende meist weniger dramatisch ist, als es auf den ersten Blick scheint. Warum das so ist und welche pragmatischen Lösungen sich bieten, erfahren Sie hier.

Second Hand Software – Experte klärt Mythen auf

Second-Hand-Software bezieht sich auf bereits genutzte und weiterverkaufte Softwarelizenzen, die im Gegensatz zu neuen Lizenzen keine Qualitätsverluste aufweisen und kostengünstiger sind. Laut EU-Gesetzgebung dürfen solche Lizenzen weiterverkauft werden, solange sie auf den ursprünglichen Geräten gelöscht werden, um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden. Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass Händlerinnen für die Legalität der Software verantwortlich sind, tatsächlich haften jedoch die Käuferinnen. Unternehmen sollten daher nur mit seriösen Händler*innen zusammenarbeiten, die eine transparente Rechtekette nachweisen können. In einer zunehmend Cloud-orientierten IT-Landschaft bleiben gebrauchte Softwarelizenzen eine kostengünstige Alternative für Unternehmen, die nicht vollständig auf die Cloud umsteigen möchten. Zehn Jahre nach dem EU-Urteil bleibt die Nachfrage nach gebrauchten Lizenzen stark, trotz fortbestehender Mythen und mangelnder Bekanntheit.