Wie verändert KI unsere Welt? Drei Fragen an Hans-Joachim Köppen, Technical Leader bei IBM

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 / 12. November. 2019

Hans-Joachim Köppen ist Technical Sales Leader for Digitalization, IoT and Industry 4.0 bei IBM. Er leitet Projekt-Teams und inspiriert Kunden zu Innovationen, mit der diese ihre Zukunftsfähigkeit erreichen und sicherstellen können.

Herr Köppen, was ist Ihre Vision eines „digitalen“ Alltags?
Persönlich möchte ich größtmögliche „Convenience“. Technologie und verfügbare Daten sollen mir Komplexität ersparen und eine positive Erfahrung bei der Nutzung von Produkten und Dienstleistungen bereiten. Digitalisierung sollte mir den Kontext, in dem ich mich bewege, nicht einschränken und mir ermöglichen, selbst zu entscheiden, was ich wann wie tue.
Gesellschaftlich erhoffe ich mir, dass neue Technologien und größtmögliche Offenheit es ermöglichen, die Herausforderungen der Welt – Klima, Demographie, Übergang in die Wissensgesellschaft, Frieden, Hunger etc. – effektiver und nachhaltiger zu bestehen.
Unternehmen entwickeln sich hoffentlich zu offenen Organisationen, die durch legale und gute Daten getrieben werden, und solche Kulturen ausprägen, die Geschäftsmodelle voranbringen, die verantwortungsvoll nachhaltige Werte für Kunden und für die eigene Organisation hervorbringen.

Warum ist KI Ihnen wichtig?
Die Zukunftsfähigkeit von Firmen und Unternehmen hängt zunehmend mehr davon ab, wie effektiv sie Daten auswerten, um bessere und schnellere Entscheidungen treffen zu können, um wiederum Prozesse zu verbessern und zu automatisieren und Kunden dadurch besser bedienen zu können. „Künstliche Intelligenz“ – und besonders das maschinelle Lernen – sind dafür essentiell. Richtig eingesetzt, wirken sie ethisch und begründen wertvolle Innovationen.

Sie sind Referent auf der DIGICON 2019 – worüber werden sie sprechen?
Ich werde über „Künstliche Intelligenz” sprechen und dabei aufzeigen, warum es sich lohnt, diese innovative Technologie einzusetzen. Dabei werde ich schrittweise aufzeigen, wie man das ganze Thema angehen kann und was dafür typischerweise benötigt wird.

Das Interview führte Hannes Mittermaier.