Auf der DIGICON 2019: Dr. Stefanie Babst

Focus Online beschreibt sie als „eine der wenigen Frauen, die in der internationalen Sicherheitspolitik etwas zu sagen haben.“ Sie selbst räumt auch ein, „Frausein“ hätte ihr auf Ihrem Karriereweg keineswegs Vorteile gebracht. Umso größer der Erfolg als Dr. Stefanie Babst 1998 in den Mitgliedsstab des transatlantischen Verteidigungsbündnisses NATO aufgenommen wurde. Heute leitet Babst den Strategischen Analyse- und Planungsstab des NATO-Generalsekretärs und Vorsitzenden des Militärausschusses. Auf der diesjährigen DIGICON am 20. und 21. November 2019 im Münchner Palais Lenbach dürfen wir sie als Speaker begrüßen. Wir freuen uns durch die Expertise Babsts, dem Kernthema der Konferenz, Artificial Intelligence, aus sicherheitspolitischer Perspektive nähergebracht zu werden.

Dr. Stefanie Babst begann ihre Karriere 1991 als Assistenzprofessorin für Internationale Sicherheitspolitik am Institut für Politikwissenschaft/Christian-Albrechts-Universität in ihrer Geburtsstadt Kiel und wurde anschließend Professorin für Russland- und Osteuropastudien an der Universität der Bundeswehr in Hamburg. Seit 1998 ist Stefanie Babst in wechselnden Positionen für die Nato tätig, ihren derzeitigen Posten als Beigeordnete Generalsekretärin für Öffentlichkeitsarbeit übernahm sie 2006. Babst ist Mitglied von World Economic Forum und „Women In International Security“ (WIIS), einem Netzwerk zur Förderung von Frauen in der internationalen Sicherheits- und Friedenspolitik. Sie tritt regelmäßig bei öffentlichen Veranstaltungen als Rednerin zu Themen der transatlantischen Sicherheit auf und ist Autorin zahlreicher Artikel und Blogeinträge zum militärischen wie politischen Programm der NATO. Für ihre beruflichen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. So erhielt sie etwa nach dem NATO-Gipfel in Riga 2004 von der lettischen Präsidentin den l’Ordre de Chevalier.