Internet of Things in der Assekuranz: Wie die Generali in Deutschland mit ihrer Smart-Insurance-Offensive Versicherungen neu erfindet

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Internet der Dinge (IoT)
 / 19. February. 2018

Das Auto, der Sport, die eigenen vier Wände: Das Internet der Dinge (IoT) hat zahlreiche Lebensbereiche erfasst. Bis zum Jahr 2020 sollen laut einer Studie von Cisco 50 Milliarden technische Geräte miteinander vernetzt sein. Damit spielt IoT für immer mehr Branchen eine wichtige Rolle – auch für die Assekuranz: Versicherer sind dank des technologischen Fortschritts in der Lage, ihre Rolle grundlegend zu ändern und von einem reinen Kostenerstatter im Schadenfall hin zu einem Anbieter von Prävention in allen Lebensbereichen zu werden.

Im Mittelpunkt der IoT-Nutzung durch Versicherer steht die Idee, Menschen dabei zu helfen, Risiken zu  vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern – ein echter Beitrag, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken. Beispiele für IoT-Nutzung sind vielfältig: Schon heute registrieren Sensoren beim Autofahren in Form von Telematik-Lösungen, wieviel, wo und wann ein Fahrzeug bewegt wird, sowie Informationen zum individuellen Fahrverhalten: Wie stark wird beschleunigt und warum? Wie eng wird die Kurve genommen? Fitnessarmbänder geben Aufschluss über Aktivitätslevel und Vitalwerte ihrer Träger. Und intelligente Smart-Home-Sensoren messen zu Hause die Luftqualität und können frühzeitig erkennen, ob ein Feuer ausgebrochen ist oder ein Wasserschaden vorliegt. Das Smartphone hat sich dank zahlreicher Apps zu einer Art „Fernbedienung“ entwickelt, um Risiken zu steuern bzw. zu kontrollieren. Auf Basis von intelligenten Algorithmen können Benutzer so personalisierte Statistiken, nützliche Hinweise und Empfehlungen zur Risikominimierung erhalten.

Die Generali in Deutschland setzt diese Chancen im Rahmen der digitalen Transformation in ihrer Smart-Insurance-Offensive um, die sie vor rund zwei Jahren erfolgreich gestartet hat. Grundidee ist mittels IoT-Technologien und Smartphones Versicherung neu zu denken. Dabei setzt die Generali Deutschland bereits in der Prävention an, sodass ein Schaden im Idealfall erst gar nicht entsteht oder zumindest dessen Folgen minimiert werden. Als einziger Versicherungskonzern bietet die Generali ihren Kunden Smart-Insurance-Lösungen in beinahe jedem Bereich an: Generali Vitality zur Unterstützung eines gesünderen Lebens; Generali Mobility in Form unserer Telematik-Tarife für sicheres Fahren und Generali Domocity bzw. Smart Home für ein sicheres Zuhause.

Dank Generali Vitality unterstützen wir Kunden präventiv darin, gesünder zu leben und so Krankheitsrisiken zu reduzieren. Ganz konkret motivieren wir sie, täglich mehr Schritte zu gehen, mehr Sport zu treiben, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und sich gesünder zu ernähren. Mit Generali Mobility helfen wir Autofahrern, Unfälle zu vermeiden, indem wir sie darauf aufmerksam machen entspannter und vorausschauender zu fahren. Sprit sparen ist hier ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt. Und mit Generali Domocity ermöglichen wir, sicherer zu leben. Wir helfen unseren Kunden ihre Eigenheim durch Smart-Home-Sensoren wie Bewegungs-, Feuer- und Wassermeldern noch besser zu schützen. Die aktuelle Entwicklung und das positive Kundenfeedback bestätigen, dass die Generali in Deutschland hier auf dem richtigen Weg ist. In cross-funktionalen, agilen Teams entwickeln Mitarbeiter zudem zusammen mit Kunden und Vertrieben in sogenannten Labs den Smart-Insurance-Ansatz laufend weiter.

Neben der laufenden Weiterentwicklung spielt auch transparente Aufklärungsarbeit für uns eine große Rolle: Wenn sich Kunden beispielsweise über unsere Website oder Social Media über ein Produkt informieren oder es direkt abschließen möchten, dann informiert die Generali in diesen Kanälen umfassend über Produktdetails, Services etc. Selbstverständlich kommt auch der Vertrieb in Kundengesprächen dieser Aufgabe nach. Ziel der Aufklärungsarbeit ist es, Vorbehalte abzubauen und Fakten in den Mittelpunkt einer sachlichen Diskussion zu stellen. Die Themen Solidarität und Datenschutz sind von hoher Bedeutung und wir setzen uns dafür ein, den rechtlichen und gesellschaftlichen Anforderungen ebenso wie den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden bei diesen Themen immer gerecht zu werden. Zentrale Punkte sind dabei zum Beispiel, dass die Datenübertragung rein freiwillig ist und dass die Daten stets anonymisiert bleiben.

In einer schnellebigen Welt, in der wie leben, wollen wir die neuen technologischen Chancen noch stärker nutzen. Die Anwendung und Verbreitung von IoT bzw. intelligenten Sensoren steckt noch in den Kinderschuhen. Wir als Generali werden die Technologien weiter erforschen – auch gemeinsam mit unseren Startup-Partnern – und damit unsere Kunden aktiv unterstützen, Ihr Leben zu schützen und zu verbessern.

Vincenzo Reina, Autor des Artikels über Generali und IoT.

Der Autor: Vincenzo Reina ist seit April 2016 Country Head of Strategy & Smart Insurance Transformation der Generali Deutschland AG. Nach seinem Studium in Mailand und St. Gallen trat er 1993 in die Generali ein. Seitdem besetzt er verschiedene Führungspositionen in der weltweiten Konzernzentrale in Triest wie auch in der Zentrale der Generali Deutschland.