Cloud Computing – Computation as a Service

bei

 / 12. July. 2018

Was ist Computation as a Service und Cloud Computing?

Computation as a Service, abgekürzt CaaS, ist das Mieten von auf virtuellen Maschinen basierende Server. Abgerechnet wird dabei pro Stunde basierend auf der Kapazität der virtuellen Maschinen – hauptsächlich CPU- und RAM-Größe, Funktionen der virtuellen Maschine, des Betriebssystems und der eingesetzten Software.

Der Begriff Cloud Computing bezieht sich auf die Bereitstellung von IT-Ressourcen und Anwendungen, die über das Internet abgerufen werden. Die Preise sind hierbei nutzungsabhängig. Cloud Computing bietet eine andere Möglichkeit zur Verwendung und zum Fernmanagement von Rechenressourcen. Es bezieht sich sowohl auf die Anwendung als Service über das Internet als auch auf die Systemsoftware im Rechenzentrum, welches diese Dienste bereitstellt. Die zur Verfügung gestellte Hardware und Software im Verbund wird als Cloud bezeichnet.

Computation as a Service ist also ein Teil des Cloud Computings, bei dem auf virtuellen Maschinen basierende Server an zum Beispiel Sie vermietet werden.

Wie funktioniert Cloud Computing eigentlich?

Cloud Computing bietet eine Möglichkeit des Zugriffs auf Server, Speicher, Datenbanken und eine umfassende Palette von Anwendungsservices über das Internet. Cloud Computing-Anbieter betreiben und verwalten die mit dem Netzwerk verbundene Hardware, die für diese Anwendungsservices benötigt wird, wobei die Kunden die benötigten Ressourcen über eine Webanwendung bereitgestellt bekommen und nutzen.

Was ist die Cloud?

Eine Cloud ist im Wesentlichen eine Klasse von Systemen, welche Remote-Benutzern IT-Ressourcen als Service bereitstellen.

Eine Cloud ist also ein großes Rechenzentrum, dessen Services einer oder mehreren Benutzergruppen über ein Netzwerk zur Verfügung stehen. Cloud Service Provider sind die Anbieter einer Cloud. Davon gibt es eine ganze Menge. Es gibt also nicht eine Cloud bzw. die Cloud, sondern es sind immer mehrere.

Wie sicher sind Clouds?

Cloud Computing stellt Datenschutzprobleme dar, da der Service Provider jederzeit auf die Daten, welche sich in der Cloud befinden, zugreifen kann. Es könnten versehentlich oder sogar absichtlich Informationen verändert oder gar gelöscht werden. Außerdem können einige Cloud-Anbieter diese Informationen mit Dritten teilen, wenn dies aus rechtlichen Gründen erforderlich ist. Das ist in ihren Datenschutzrichtlinien festgelegt, denen Benutzer zustimmen müssen, bevor sie Cloud-Dienste verwenden.

Zu den Lösungen für den Datenschutz gehören aber Richtlinien und Rechtsvorschriften sowie die Entscheidung der Endnutzer, wie Daten gespeichert werden. Benutzer können Daten verschlüsseln, die in der Cloud verarbeitet oder gespeichert werden, um unbefugten Zugriff zu verhindern.

Computation as a Service – Quantum Computing

Wir wollen immer effektiver, besser und schneller arbeiten und auch im Alltag sein. Auch unsere Maschinen passen sich daran an und entwickeln sich immer weiter und werden besser, zum Beispiel Quantencomputer.

Was ist Quantum Computing überhaupt?

Das Quantum Computing, also ein Quantencomputer, arbeitet im Unterschied zum Digitalrechner nicht auf der Basis der Gesetze der klassischen Physik bzw. Informatik. Ein Quantencomputer ist ein Gerät, das Quantum Computing, eben Quantenberechnung, ausführt. Dabei arbeitet er auf der Basis quantenmechanischer Zustände, deren Verarbeitung nach quantenmechanischen Prinzipien erfolgt, wie die Phänomene Überlagerung und Verknüpfungen.

Eine neue technische Revolution durch Quantum Computing? Möglicherweise. Foto: geralt / Pixabay.com

Cloudbasiertes Quantum Computing

Cloud-basiertes Quantum Computing ist der Aufruf von Quantenemulatoren, Simulatoren oder Prozessoren durch die Cloud. Cloud-Dienste werden zunehmend als Methode für den Zugang zur Quantenverarbeitung betrachtet.

Anwendung von Quantum Computing basierend auf Clouds

Cloud-basiertes Quanten-Computing wird in verschiedenen Zusammenhängen verwendet:

Im Unterricht können Lehrkräfte Cloud-basiertes Quantum Computing einsetzen, um ihren Schülern zu helfen, die Quantenmechanik besser zu verstehen und Quantenalgorithmen zu testen.

In der Forschung können Wissenschaftler quantenbasierte Quantenressourcen nutzen, um unter anderem Quanteninformationstheorien zu testen, Experimente durchzuführen, Architekturen zu vergleichen.

In Spielen können Entwickler Cloud-basierte Quantenressourcen nutzen, um Quantenspiele zu entwickeln, um Menschen in Sachen Quantenkonzepte zu belehren.

Vorteile- Gründe, warum man sich für Cloud Computing entscheiden sollte

Variable Kosten: Anstatt umfassend in Rechenzentren und (NAS-)Server zu investieren, bevor Sie wissen, wie Sie diese überhaupt nutzen werden, können Sie so arbeiten, dass Sie nur für die EDV-Ressourcen zahlen, die Sie tatsächlich nutzen.

Geringe Nutzungskosten: Bei Nutzung von Cloud Computing erreichen Sie niedrige variable Kosten, da Cloud-Lösungen von Hunderttausenden von Kunden genutzt werden und so die Preise gering gehalten werden können.

Keine Kosten für den Betrieb und die Wartung von Rechenzentren mehr

Vorteile von Cloud basierten Quantum Computing

Forschern ist es gelungen, die Kraft des Quantencomputers mit der Sicherheit der Quantenkryptographie zu verbinden. Somit haben sie gezeigt, dass mit den Prinzipien der Quantenmechanik ein vollkommen sicheres Cloud Computing erreicht werden kann, welches bisher noch immer Datenschutzlücken vorwies.

Fazit

Quantencomputer repräsentieren die nächste Generation von Computern. Mit Cloud Computing verarbeitet ein Unternehmen seine Daten effizienter und steigert so die Produktivität. Die Wartung ist viel billiger, oft kostenlos, sodass Zuverlässigkeit keine Sorgen mehr verursacht. Cloud Computing ermöglicht es den CEOs, sich auf den Betrieb ihres Unternehmens zu konzentrieren, während das cloudbasierte Quantum Computing für ausreichend Schutz und Sicherheit der Daten im Unternehmen sorgt.

Der Autor: Alexander Eser gründete nach seinem Studium in Berlin, Oslo und Rotterdam das digitale Verbraucher-Magazin Kaufberater.io. Neben digitalen Geschäftsmodellen und Statistik, interessiert sich er sich vor allem für Fitness, Snowboarden und Reisen.

Vorheriger ArtikelKünstliche Intelligenz: Möglichkeiten und Grenzen
Nächster ArtikelQuantum Computing & Industrielle Optimierungsprobleme: Quantum Computing- Ein Segen für die Industrie?