Ein Gadget gegen Stress

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Ein Gadget gegen Stress. Quelle: Spire

Ein neues Wearable trackt die Atmung des Users und wertet somit dessen Gemütslage aus: Mit vorgeschlagenen Atemübungen kann der Nutzer einem gestiegenen Stresslevel gegensteuern. 

Spire ist ein neuer Fitness-Tracker aus den USA, welches die Atmung über die Haut mitverfolgt und in stressigen Situationen Abhilfe schaffen soll. Die auf diese Weise gesammelten Daten werden direkt in die Cloud geladen und dort ausgewertet. Die dazugehörige App stellt die Atmung sodann grafisch dar und zeigt an, ob der Nutzer gerade gestresst, fokussiert oder entspannt ist. Die Idee dahinter ist, dass sich Nutzer ihrer eigenen Gemütslagen und Stresslevels bewusster werden, um proaktiv darauf einzugehen.

Push-Nachrichten gegen Stress können wieder zu Stress führen

Spire bringt man am durch einen kleinen Clip am Hosenbund oder am BH an, denn das Gadget muss direkt auf der Haut aufliegen. Befindet man sich sodann in einer stressigen Situation, sendet das Wearable Push-Nachrichten. So wird man sich des eigenen Stressgefühls bewusst und besinnt sich darauf, Ruhe zu bewahren und seine Atmung zu kontrollieren. Als Hilfestellung schlägt Spire, je nach Situation, dreißig Sekunden lange Atemübungen vor, die sich wegen ihrer Kürze gut in einen bewegten Arbeitsalltag einfügen lassen. Das Problem an dieser Innovation ist jedoch, dass das Vibrationssignal an das einer eingehenden Nachricht auf dem Handy erinnert: Ein Geräusch also, das bei vielen Menschen sofort Unruhe auslöst. Außerdem ist das Tragen des Wearables nicht immer angenehm und kann zu leichten Irritationen der Haut führen. Dennoch: Für Menschen mit einem sehr arbeitsintensiven Alltag ist dieses Wearable ein Versuch wert.

Florentina Hofbauer

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