Microsoft: Windows Vista geht in Rente

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Frau am Computer
Aktuelle Betriebssysteme mit regelmäßigen Updates schützen vor Sicherheitslücken.

Wer noch immer Windows Vista benutzt, sollte sich baldmöglichst für ein neues Betriebssystem entscheiden, rät das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Am 11. April 2017 endete der Support durch Microsoft, mit einem letzten Sicherheitsupdate. Mit Gewohnheiten lässt es sich schwer brechen und neue Betriebssysteme enthalten auch häufig unliebsame Veränderungen für den Nutzer. Dennoch ist ein Wechsel dringend zu empfehlen. In Zukunft können Sicherheitslücken in Windows Vista sonst nicht mehr ausgeschlossen werden und Cyberkriminelle haben leichtes Spiel.

Leitfaden: Was bei Sicherheitsupdates zu beachten ist

Regelmäßige Updates sind insgesamt unerlässlich, um seinen PC vor Hacker- und Virenangriffen zu schützen. Für unsichere Anwender hat das BSI einen Leitfaden hierzu entwickelt, der wichtige Hinweise für Updates am Computer und Handy enthält. Vorsicht: Auch Hinweise auf ein nötiges Update können Schadsoftware enthalten. Das BSI rät: „Als Richtschnur sollten Sie Updates nur dann installieren, wenn der Hinweis darauf in der Ihnen vertrauten Form erfolgte. Wenn Ihnen E-Mail-Nachrichten mit Aktualisierungshinweisen verdächtig erscheinen, dann folgen Sie den darin enthaltenen Links nicht, sondern informieren Sie sich in Newstickern und tippen Sie die entsprechenden Webadressen manuell ein. Grundsätzlich sollten Sie keine Mailanhänge mit angeblichen Aktualisierungen bzw. Patches öffnen, denn seriöse Firmen verschicken solche Daten nicht per E-Mail.“

 

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