Cloud-Dienste steigern Umsatz bei Adobe

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Adobe
Adobe bietet ein breitgefächertes Angebot an SaaS-Modellen. Foto: Pixabay.

Dank dem guten Business mit Cloud-Diensten hat Adobe im letzten Quartal einen Rekordumsatz verbucht: So erreichte der kalifornische Softwarekonzern 1,7 Milliarden Dollar Umsatz.

Im Jahresvergleich entspricht der neue Rekordumsatz einem Zuwachs von etwas mehr als zwanzig Prozent. Der Nettogewinn erhöhte sich dabei um mehr als fünfzig Prozent auf 398 Millionen Dollar! Adobe verzeichnet durch dieses Umsatzplus den zwölften Anstieg in Folge.

Von Lizenzverkäufen zu Abomodellen

Um kontinuierliche und somit besser kalkulierbare Einnahmen zu erzielen, stellte Adobe sein Vertriebskonzept von Lizenzverkäufen auf Web-Abos um. Mit dieser Umstellung begann auch die Adobe Creative Cloud; ein Software-as-a-Service (SaaS)-Modell. SaaS-Modelle erlauben es den Kunden eine Softwareanwendung gegen Bezahlung zu benützen.

Document Cloud, Marketing Cloud, Creative Cloud

In der Adobe Creative Cloud gibt es eine ganze Reihe beliebter Produkte für private und gewerbliche Zwecke; wie das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, das Videoschnittprogramm Premiere Pro oder das Layout- und Satzprogramm InDesign, um nur einige zu nennen. Neben dem kreativen Werkzeugkasten in der Creative Cloud bietet Adobe zudem die Document Cloud für digitale Dokumentenverarbeitung sowie die Marketing Cloud.

Luft und Wolken

Für all jene, die keinen oder keinen ausreichenden Internetanschluss haben, gibt es „Adobe AIR“, das steht für Adobe Integrated Runtime. AIR-Applikationen können somit, ohne Browser und wie herkömmliche Programme, auf dem Desktop laufen.

Regenwolken

Doch nicht alles ist rosa am Adobe-Wolkenhimmel: Häufig wird das Unternehmen für seine Preisgestaltung kritisiert. So sind Preise für Adobe-Kunden, die nicht in den USA leben, wesentlich höher. Dennoch  scheint das Unternehmen nichts an seiner Preispolitik ändern zu wollen. Nichtsdestotrotz: Adobe-Produkte sind für viele Menschen in der Kreativbranche schon lange unverzichtbar geworden. Die Börsenentwicklung deutet darauf hin, dass sich daran auch lange nichts ändern wird.

Von Florentina Hofbauer

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