Deutsche Bahn gründet Tochterunternehmen für stärkere Startup-Förderung

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Der DB Accelerator unterstützt Gründer und junge Unternehmen
Der DB Accelerator unterstützt Gründer und junge Unternehmen. Foto: Deutsche Bahn

Um einen Innovationsschub innerhalb des eigenen Unternehmens auszulösen, hat die Deutsche Bahn das hundertprozentige Tochterunternehmen „Digital Ventures GmbH“ gegründet. Dieses soll neue datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln und umsetzen – sowie das unternehmerische Denken im Unternehmen stärken. Interne wie externe Startups sind eingeladen, eine Heimat bei der DB zu finden.

Auch abseits des Kerngeschäfts, der Eisenbahn, möchte der DB-Konzern neue datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln und umsetzen. Durch die Gründung der Digital Ventures GmbH schuf er im November 2016 die Voraussetzungen dafür. Das Tochterunternehmen plant, Startup-Kooperationen zu intensivieren und Unternehmensbeteiligungen zu vereinfachen. Für die Jahre 2017 und 2018 wurde ein Wagniskapital in Höhe von rund 50 Millionen Euro veranschlagt.

Mehr Freiheit und passende Netzwerke für die Mitarbeiter

Die Deutsche Bahn beabsichtigt, den Gründergeist innerhalb des Unternehmens gezielt zu fördern und das sogenannte Intrapreneurship zu unterstützen. Das heißt: Digital Ventures unterstützt DB-Mitarbeiter dabei, ihre eigenen Geschäftsideen unter idealen Rahmenbedingungen als Startup-Gründer zu verwirklichen. Damit sie ihre Ideen rasch in marktreife Prototypen und neue Angebote für den Kunden umwandeln, werden ihnen hohe Freiheitsgrade und ein passendes Netzwerk angeboten. Unter dem Dach von Digital Ventures sollen viele interne, aber auch externe Startups eine Heimat bei der DB finden.

Die Zukunft hat längst begonnen

Bereits heute unterstützt der DB Accelerator, das Startup-Förderprogramm der Deutschen Bahn, Gründer und junge Unternehmen mit dreimonatigen Workshops, Mentoring, Arbeitsplätzen in der DB mindbox in Berlin und 25.000 Euro Startgeld. Nach bislang vier Förderrunden besteht Kontakt zu über 400 nationalen wie internationalen Startups. Mit etwa 20 Startups werden konkrete Produkte eingeführt oder zur Markt- bzw. Serienreife entwickelt.

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